Die Belegstelle By. R. B. 56 "Wolfsfelden" des Imkervereins Erlangen e.V. 1958 -1974

Sie wurde am 06. Juli 1958 feierlich eröffnet. Ausführliche große Bildberichte erschienen nicht nur in den Erlanger Tageszeitungen (Nr. 153), sondern auch in der Forchheimer Ausgabe des Fränkischen Tages (Nr. 155 B).

Der Zuchtleiter Helmuth Kausche bezog das Vatervolk aus Ilmenau in Thüringen. Im ersten Jahr 1958 lieferten 18 Mitglieder und die Landesanstalt 133 Einwabenkästchen auf die Schwarzenbachwiese. 110 Königinnen gingen in Eilage, 22 blieben unbegattet, eine zog aus, also 83% Ergebnis. 1959 erzielten 17 Anlieferer von 238 nur 161 begattete Königinnen (67,6%), 55 blieben unbegattet, 22 zogen aus. Dem Belegstellenwart Konrad Gemmel folgte 1960 - 1974 Hans Hörner. Aus seinen Zuchtbüchern habe ich folgende Statistik erarbeitet:

 Jahr   angeliefert   begattet   %   ausgezogen   Anlieferer 
1960 266 193 72,5 19 14
1961 384 289 75 - 25 19
1962 255 204 81,5 8 14
1963 296 229 77 14 11
1964 312 231 74 11 15
1965 336 231 69 31 15
1966 529 357 67 27 14
1968 275 218 79 12 9
1969 167 107 64 15 9
1970 243 199 82 1 9
1971 211 174 82 1 7
1972 90 69 80 3 5
1973 102 78 77 5 4
1974 67 51 76 16 3

Im Jahre 1974 hat die US-Besatzung den Zutritt zur Belegstelle verwehrt, da sie in der erweiterten Gefahrenzone ihres Militärschießplatzes Tennenlohe lag. 1967 war die Belegstelle geschlossen. Der Durchschnitt ergibt ein Begattungsergebnis von 75,4%. Die Zahl der Anlieferer, auch aus Nürnberg blieb verhältnismäßig im Durchschnitt 11,5 und sank in den letzten Jahren. Seitdem besuchen die Züchter teils entferntere Vereinsbelegstellen anderer Vereine.

 

zurück zurück